Juckreiz bekämpfen mit Kryotherapie

Hautkrankheiten mit der Ganzkörperkältetherapie behandeln

Der Juckreiz bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Psoriasis quält viele Patienten und verleitet sie, sich an den betroffenen Stellen der Haut zu kratzen, infolgedessen sich die Symptome verschlimmern und blutige Stellen und Entzündungen deutlich zu sehen sind. Weitere Begleiterscheinungen sind psychische Probleme, Schlaflosigkeit und eine eingeschränkte Lebensqualität. Darüber hinaus reagieren Mitmenschen mit einer Haltung zwischen Mitleid und einer unterschwelligen Form von verstoßender Diskriminierung. Um den Teufelskreis aus Missempfindung, Schmerzen und sozialer Isolation zu durchbrechen, stellen wir vier Methoden gegen den Juckreiz vor. Dabei erweist sich die medizinische Kryotherapie in der Kältekammer als innovatives und wirksames Mittel mit positiven gesundheitlichen Effekten.

Klassische Therapieansätze gegen Juckreiz mit Nebenwirkungen

Salben und Cremes reduzieren oder unterdrücken lokal die Hautreaktionen des aus dem Gleichgewicht geratenen Immunsystems. Zudem kommen in der Praxis häufig Medikamente zum Einsatz, die Cortison enthalten und viele Nebenwirkungen verursachen. Während Cortison-Präparate wie Salben zu einer dünneren Haut führen können, beeinflussen Cortison-Tabletten den Stoffwechsel, das Körpergewicht und die Dichte der Knochen, sodass das Risiko für Osteoporose steigt.

Bestrahlung mit UV-Licht: riskante Methode zur Juckreiz-Behandlung

Mithilfe von Ultraviolettstrahlung, kurz: UV-Strahlung, härtet die Haut ab und führt hierdurch zur Reduktion des Juckreizes. Jedoch lassen langfristige Behandlungen mit UV-Licht erstens die Haut schneller altern und zweitens nimmt das Risiko zu, dass Patienten früher oder später an Hautkrebs erkranken.

Pflanzliche Wirkstoffe im Kampf gegen Juckreiz

Meersalzbäder und Johanniskrautöl sind natürliche Mittel, die Hautkrankheiten und das unangenehme Jucken als Begleiterscheinung lindern können. Hierzu gehören auch Tees, die folgende Inhaltsstoffe enthalten: Fenchel, Stiefmütterchenkraut, Holunderblüten, Faulbaumrinde, Eichenrinde und Birkenblätter. Bei juckender Kopfhaut hat sich vor allem Rosmarinöl bewährt.

Die Kryotherapie in der Eissauna als alternatives Verfahren mit positiven Auswirkungen auf die Gesundheit

In der wissenschaftlichen Studie „Whole-Body Cryotherapy in Atopic Dermatitis“ untersuchte Dr. Klimenko den Zusammenhang zwischen der Eissauna-Therapie und dem Juckreiz von Patienten, die von atopischer Dermatitis beziehungsweise Neurodermitis betroffen sind. In der extremen Kältetherapie setzten sich die teilnehmenden Probanden zwei Wochen lang für jeweils drei Minuten am Tag einer Temperatur von minus 120 Grad Celsius aus. Um aussagekräftige und verzerrungsfreie Ergebnisse sicherzustellen, haben die Neurodermitis- und Psoriasis-Patienten im Vorfeld alle Medikamente abgesetzt.

Im Verlauf der Anwendungen verbesserten sich die Messwerte signifikant im Hinblick auf den Juckreiz, die Schlaf- und die Lebensqualität. Der Studie zur Folge werde die trockene Kälte als angenehmer empfunden im Vergleich zum Eisbad oder Wechselduschen und die Kryosauna erweise sich zugleich als probates Mittel gegen Juckreiz aufgrund von Hauterkrankungen. Insbesondere sei die Kryotherapie im Gegensatz zu Medikamenten der Schulmedizin oder zur UV-Bestrahlungstherapie nicht nur frei von negativen Nebenwirkungen, sondern die Kältetherapie stärke auch das Immunsystem und reduziere gleichzeitig chronische Schmerzen am ganzen Körper.

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